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Sein oder nicht sein,

das war in den letzten Wochen die Frage. Will heißen, mache ich weiter mit Bloggen oder nicht, denn so, wie die letzten Monate abliefen, war alles mehr Frust denn Lust. Nicht, dass ich die Lust dazu verloren hätte – es war vielmehr die Tatsache, dass ich nicht mehr wusste, was ich schreiben soll. Für mich gab es nichts Anderes mehr als die Krankheit meiner Mutter, ich hatte keinen Blick mehr für das, was sich links und rechts des Weges abspielt.

Ich habe jedoch an mir gearbeitet und gelernt damit zu leben, aber mich nimmer davon voll in Anspruch nehmen zu lassen. Seit zwei Wochen geht es Mutti den Umständen entsprechend gut, sie kann zwar das Bett nimmer verlassen, ist aber schmerzfrei und auch die Laborwerte haben sich teilweise gebessert, teilweise zumindest nicht verschlechtert und der Appetit ist auch zurückgekehrt. Also alles im grünen Bereich, soweit möglich.

Und jetzt war es an mir, etwas los zu lassen – abzunabeln. Ich habe ihr Zeitungen und Zeitschriften besorgt, den Fernseher in ihr Zimmer stellen lassen und sie dann stundenweise alleine gelassen. Uns siehe da, plötzlich fing sie wieder an zu lesen oder fernzusehen, weil ja keiner da war, der sie ununterbrochen bedüdelt hat. Sie motzt zwar noch herum oder zerdrückt auch einmal ein Tränchen, wenn ich ihr sage, dass ich mit den Hunden rausgehe, aber damit fängt sie mich nimmer. Wer mit  Appetit Schweinsbraten, Kraut und Knödel verdrückt, kann schon mal ein Stündchen oder zwei alleine bleiben, zumal ich ja über diverse Notrufsysteme immer erreichbar bin. Rabentochter nennt sie mich nun, aber damit kann ich leben *g*

Ach ja, es geht hier weiter, wenn auch nicht immer täglich, aber ich arbeite daran.

Morgen noch einmal

Holz ankarren und aufschlichten und dann ist hier, zumindest einmal für einen Tag, Schluss mit Roboten. Ich müsste lügen, würde ich behaupten, dass ich mich nicht drüber freue, meinen geschundenen Knochen etwas Ruhe zu gönnen.

Aber nicht, dass ihr denkt, dass ich sonst nichts tue – ganz und gar nicht. Ich habe jetzt endlich drei Blog-Themes vorbereitet, bei denen alles wie am Schnürchen laufen müsste. Genau genommen wären die ja schon am Samstag fertig gewesen, aber wie es der Leibhaftige wollte, gab es gestern für zwei Vorlagen Updates, die ich natürlich gleich gemacht habe, damit hier endlich einmal Ruhe einkehrt. Jetzt ist alles, aber wirklich alles, auf dem letzten Stand, obwohl ich das für mich ultimative Theme noch nicht gefunden habe.

Denke ich halt – vielleicht muss ich mich ja auch nur erst an die neue Blog-Umgebung gewöhnen. Oder ich bin zu kritisch, denn bei einem passt mir die Spaltenbreite nicht, beim anderen hätte ich gerne eine andere Schrift und beim dritten Theme müsste ich am Header herumschrauben, damit es wirklich gut aussieht. Und dann muss ich am Wochenende noch mit meinen Kindern darüber palavern, wie sich das alles auf den Tablets macht. Wie heißt es so schön:

Der Weg ist das Ziel

 

Hereinspaziert

und herzlich willkommen in meinem neuen virtuellen Domizil. Eingerichtet bin ich noch nicht, der Geruch frischer Farbe hängt noch in der Luft, aber ein Bild habe ich für euch schon einmal an die Wand gehängt, damit es ein wenig wohnlicher hier wird.

Der Umzug war notwendig, weil sich unliebsame Kellerasseln im alten Blog eingenistet haben, die ich mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln nicht los werden konnte. Und außerdem und überhaupt fühle ich mich unter meiner neuen Adresse jetzt wirklich wohl. Ein paar Dinge von früher werde ich im Laufe der nächsten Wochen noch hierher übersiedeln, aber ansonsten gilt die Devise: Alles neu macht nicht nur der Mai.