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Gefüllte Paprika

Hin und wieder kommt es ja doch vor, dass ich fürs Mütterlein und mich ein Gericht zubereite, das man auch herzeigen kann, denn meist ist Seniorenkost ja nicht grad fotogen. Aufregend Neues kommt leider auch nicht oft auf den Tisch, also wird es in Zukunft wohl nur Altbewährtes hier geben, wie zum Beispiel die gefüllten Paprika.

Wie man sie zubereitet wissen wohl die Meisten von euch, also gibt es nur einen Schnelldurchgang: Paprika entkernen und einige Minuten blanchieren, anschließend in Eiswasser legen. In der Zwischenzeit eine Schalotte hacken und in Öl anschwitzen, die klein geschnitten Deckel der Paprika und Faschiertes dazugeben und kurz mitrösten. Etwas abkühlen lassen und mit fertig gekochtem Reis (eventuell Rest vom Vortag) und gehackter Petersilie mischen. Würzen mit Meersalz und Pfeffer aus der Mühle.

Für die Paradeissoße habe ich eine fertige Tomatenpulpe aus der Flasche verwendet, die ich mit kräftigem Rotwein, Basilikum, Salz und Zucker aufgepeppt habe.

Nun die blanchierten Paprika mit der Reismasse füllen und dicht an dicht in eine passende Auflaufform stellen. Mit der fertigen Paradeissoße untergießen und im Rohr etwa eine halbe Stunde bei 160/180° backen. Print This Post

Faschierter Braten

So, die Haushalts- und Medikamente-Vorratsschränke sowie der Kühlschrank sind aufgefüllt, die Wäsche ist gewaschen und gebügelt, die Kleiderschränke sind, soweit nötig gewesen, entgwandelt und Mütterleins Absturz ins tiefe Winterdepri-Loch ist auf den letzten Abdrücker auch verhindert. Knapp war es, aber nun lacht sie wieder, Gott sei Dank. Und Wettergott sei Dank, denn wäre gestern in Schladming besseres Wetter gewesen und hätte es die endlosen Verschiebungen des Starts des Damen-Super-G nicht gegeben, wäre es womöglich nicht so einfach gegangen. Die vielen Zwischenberichte in der TV-Übertragung, die G’schichteln, die da aufgetischt wurden, die Interviews und vor allem Jury-Radio haben sie derart abgelenkt, dass sie gar keine Zeit hatte, sich schlecht zu fühlen und am Abend war sie wieder total locker, obwohl unsere Mädels erwartungsgemäß eh nichts gerissen haben.

Faschierter Braten mit Erdäpfelpüree

Faschierter Braten mit Erdäpfelpüree

Trotzdem sei es ein schöner Tag gewesen, hat Mütterlein gesagt, weil ich sie so gut versorgt hätte. Naja, was tut man nicht alles, um Mütterlein bei Laune zu halten. Gebratens Brüstl – heiß und ganz frisch von der Fleischtheke des Supermarktes zum Frühstück und einen Teller voll mit dicken Marillenkrapfen zum Zwischendurchnaschen. Aber egal, Hautsache sie hält diese Unmenge an dunkelgrauen Tagen dieses Winters durch ohne melancholisch zu werden. Da habe ich auch ohne zu murren einen Faschierten Braten für sechs Leute gemacht, auch wenn wir nur zu zweit sind. (mehr …)