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Schoko-Becherkuchen

So. Nachdem der Felix wieder festen Boden unter den Füßen und Österreich gegen Kasachstan 4:0 gewonnen hat, kann hier wieder die gewohnte LangeweileRoutine Einzug halten. Geregnet hat es heute beinahe den ganzen Tag über, was aber nicht weiter schlimm war, weil ich mit der teilweisen Rodung des Vorgartens noch am Montag fertig geworden bin. Ein paar Blumenzwiebeln, die ich mit den Stauden, die zu viel waren, aus der Erde gehoben habe, muss ich noch einbuddeln – zusammen mit gut 20 Narzissenzwiebeln, die im Keller herumgelegen sind. Nachdem es ja heute wieder besseres Wetter geben soll, werde ich auch gleich ins Lagerhaus fahren und Stiefmütterchen für den Frühling kaufen. Momentan sieht man ja noch, wo die Stauden stehen, was die Neupflanzung erheblich erleichtert. Und wenn das alles erledigt ist, gönne ich mir einen Entspannungsnachmittag mit einer großen Tasse Cappu und dem Rest des Becherkuchens, den ich am Sonntag gebacken habe.

Becherkuchen – einer der Lieblingskuchen meiner Kinder

Den Becherkuchen hatte ich ja vor Jahren schon einmal im Coffeetalk vorgestellt. Inzwischen habe ich aber das Rezept ein wenig verändert – mit Öl statt Butter schmeckt der Kuchen nämlich noch einen Tick besser – und darum darf einer unserer Lieblingskuchen auch ins Zartgrau. Und zwar nach der uralten Methode „Man nehme“, wobei das Maß aller Dinge ein leerer Sauerrahmbecher ist.

3 Eier, ungetrennt,
1 Becher Zucker,
1 Becher gemahlene Nüsse/Mandeln,
1 Becher Instant-Kakaopulver (ich nehme das von Milka),
1 Packerl Bourbon-Vanillezucker,
1 Becher Sauerrahm (250g),
1/2 Becher Rapsöl (oder ein anderes neutrales Speiseöl)
1 Becher Weizenmehl,
3/4 Packerl Backpulver.

Backofen auf etwa 180° vorheizen (Ober-/Unterhitze)

Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, Sauerrahm, Nüsse, Kakaopulver und das Öl unterrühren. Mehl mit Backpulver versieben und ebenfalls unter die Masse rühren.

Der Teig ist ziemlich flüssig, aber keine Bange – das ist richtig so!

Kastenform am Boden mit Backpapier auslegen, Ränder leicht einfetten. Teig einfüllen und 45-50 Minuten backen. Dann aus der Form lösen, auf ein Kuchengitter stürzen, Backpapier abziehen und den Kuchen auskühlen lassen. In Alufolie gewickelt hält er sich sich tagelang frisch und saftig. Print This Post

Rahmkuchen

Nachdem ich meinen gestrigen Arbeitstermin tauschen konnte, habe ich den freien Tag dazu genutzt, wieder mal einen Kuchen zu backen. Das Rezept dafür stammt von meiner Ex-Schwiegermutter und ist das einzige, das ich – damals gerade jung verheiratet – je von ihr bekommen habe. Es handelt sich dabei um einen Zitronen-Rahmkuchen, wobei der Begriff „Rahm“ für Schlagobers steht.

Du brauchst für das Grundrezept:

3 Eier, nicht getrennt
200 g Zucker
1 Vanillezucker
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
2 EL Zitronensaft
250 ml Schlagobers
250 g glattes Mehl
½ Packerl Backpulver

Eier, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und -saft dick cremig aufschlagen. Schlagobers in einer separaten Schüssel ebenfalls cremig rühren, aber nicht ganz fest aufschlagen. Zur Eiermasse geben und zusammen mit dem mit Backpulver vermischten Mehl vorsichtig unterziehen.

Eine Kastenform fetten oder mit Backtrennpapier auslegen, den Teig einfüllen und im vorgeheizten Rohr bei 150° Umluft etwa 40 Minuten backen. Auf ein Backgitter stürzen, abkühlen lassen.

Des öfteren habe ich das Rezept aber auch abgewandelt, indem ich kleine Reste von Schokoladenraspeln, Mandelblättchen oder auch Cranberries zum Teig gegeben habe.

Variation mit „Einlagen“

Hin und wieder lasse ich die Zitrone als Geschmacksgeber ganz weg, reduziere den Zucker auf 150 g und füge dem Teig 2-3 EL Trinkschokoladen-Pulver, 2-3 Rippen geschmolzene Haushaltsschokolade oder auch 3-4 EL Haselnuss- oder Nougatcreme aus dem Glas bei.

Variation Schoko-Rahmkuchen

Der Kuchen gelingt einfach immer, bleibt, in Folie gepackt, einige Tage lang recht saftig und ist längst nicht so üppig wie Rührkuchen, den man mit Butter zubereitet.

Gutes Gelingen wünsche ich! Print This Post