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Ratatouille

Ein ganz dickes Minus habe ich mir heute eingehandelt. Zum Glück nicht auf meinem Konto, aber bei Liebmütterlein. Zweieinhalb Stunden an den Surfinien herumzupfen und Rasen mähen haben dann auch nichts mehr daran geändert. Ja, ok, vielleicht übertreibe ich es momentan ein wenig mit dem Gemüse, aber wann, wenn nicht jetzt, wo alles knackig frisch zur Hand ist, soll man denn Gemüse sonst essen? Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, aber Ratatouille brauche ich so bald nicht wieder zu kochen, weil Mutti es schlichtweg nicht mag.

Ratatouille auf Bandnudeln

Für die Gemüsefreaks unter euch trotzdem das Rezept:

Je eine rote und weiße Gemüsezwiebel mittelfein hacken und zusammen mit je einer gelben und roten Paprikaschote, ebenfalls in kleine Würfel geschnitten, in reichlich Olivenöl anschwitzen, aber nicht bräunen. Eine große Fleischtomate grob zerteilen, fünf Knoblauchzehen hacken und dazu geben. Salzen, pfeffern, frischen Majoran, Thymian, Rosmarin, Lorbeerblatt, Oregano und einen Teelöffel getrocknete Lavendelblüten zufügen. Alles zusammen etwa zehn Minuten im eigenen Saft köcheln lassen. In der Zwischenzeit zwei Zucchini in kleine Würfel schneiden, ebenso eine mittelgroße Aubergine. Die Auberginenwürfel gut mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden, eine weitere Fleischtomate grob würfeln. Nun die Zucchiniwürfel in den Topf geben und zehn Minuten mitdünsten. Abschließend die Auberginen und die Paradeiser daruntermischen. Fertig ist der Gemüsetopf, wenn die Auberginen gar werden, aber noch Biss haben. Eventuell noch einmal mit Salz, Pfeffer und Chili aus der Mühle abschmecken.

Mir hat es ausgezeichnet geschmeckt und den Rest habe ich eingefroren. Wenn Brüderlein demnächst kommt, haben wir beide noch einmal etwas zu genießen :-) Print This Post