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Frühstück bei mir

Erkenntnis der letzten Wochen: Zwischen dem, was man möchte und dem, was möglich ist, liegen Welten. Aber was solls, life is life, machen wir halt das, was möglich ist.

Möglich war, dass ich es geschafft habe, mein Auto zum Reifenwechsel zu bringen und ich jetzt endlich mit Sommerpatschen unterwegs bin. Außerdem habe ich mir eine fachmännische Autoreinigung gegönnt und ein paar kleine Steinschlag-Lackschäden auf der Motorhaube ausbessern lassen – der Franzose sieht aus wie neu, sowohl innen als auch außen. Ist doch schon was :-)

Außerdem habe ich eine neue Quelle für erstklassiges Hunderohfutter in FF gefunden – die Wauzis sind zufrieden und ich auch. Die zwei schauen übrigens auch aus wie neu – frisch gebadet, geföhnt und gebürstet strahlen sie mit dem Franzosen um die Wette. Merkt ihr was? Langsam kriege ich es doch hin, etwas Zeit für mich und meine Belange abzuzwacken.

Ganz toll war dann der letzte Donnerstag. Da hatte ich Gäste zu einem frühen Frühstück. Zweieinhalb Menschen und einen Vierbeiner, die auf dem Weg gen Süden Zwischenstopp hier eingelegt haben. Es handelte sich dabei um Rosi Möpschen, Thomas, Tanja und die kleine Hanna, die Anfang August das Licht der Welt erblicken wird. Jo – ich werde in ein paar Wochen Oma *freu*

Alle satt geworden :-)

Alle satt geworden :-)

Ausgeflogen

Heute haben wir die Gunst der Stunde genutzt und sind ausgeflogen, die Paula, der Simon und ich. Paula musste nämlich ganz dringend zu ihrer Friseurin. Sie war mehr als überfällig, aber es ging nun mal nicht anders. Ich weiß, vor einem Jahr habe ich einmal gesagt, dass ich meine Hunde niemals mehr einer Hundefriseurin überlassen würde, aber damals kannte ich Szilvia noch nicht. Seit gut einem halben Jahr kenne ich sie aber und weiß, dass ich ihr Paula anvertrauen kann und dass ich einen süßen Yorkie zurückbekomme und kein Krokodil mit Schnauzbart. (mehr …)

Neun Stunden am Stück

habe ich heute Nacht geschlafen, tief und fest. Das war auch dringend nötig nach den Aufregungen der vergangenen Tage. Mutti liegt mit massiven Herzproblemen im Krankenhaus, seit gestern aber schon wieder auf der Station und nimmer auf Intensiv. Sie hängt zwar noch am Tropf, aber es geht ihr den Umständen entsprechend gut, denn sie meckert schon wieder herum. Als wir sie gestern am frühen Nachmittag besucht haben, hat sie gleich geschimpft, weil wir nicht schon in der Früh gekommen sind – Besuchszeiten hin und her. Das Essen passt ihr auch nicht, zu viel Gemüse und kleine Portionen, Reduktionskost, hat sie behauptet. Stimmt aber nicht, denn sowohl die beiden Mitpatientinnen, als auch die gerade anwesende Schwester versicherten uns, dass die Portionen mehr als reichlich sind und auch ausgesprochen gut schmecken. Ich habs nicht probiert, aber die Sacherschnitte mit Schlagobers, die noch auf ihrem Tischen stand, war frisch und saftig und hat verlockend ausgesehen. Aber so ist es halt, das Mütterchen :-)

Heute Nachmittag werde ich wieder zu ihr fahren und kann dann auch mit dem behandelten Arzt sprechen, wie es mit ihr weiter gehen wird. Sie war bei der Aufnahme bradykard bis zum Anschlag und hatte grad noch 38 Puls – warum, weshalb, weiß ich noch nicht. Schau ma mal, was der Nachmittag bringt…

Ich nutze jetzt die Zeit, um Mütterleins Häuschen auf Vordermann zu bringen, die Waschmaschine läuft quasi rund um die Uhr, ein Teil der Teppiche hängt zum Auslüften schon im Hof – ich mache jetzt alles, was ich in letzter Zeit nicht tun durfte, weil es Mutti nicht in den Kram passte. Fad wird mir nicht, bis sie wieder nach Hause darf, aber ich kann alles ohne Kommentare ihrerseits erledigen.

Der halbe Tag ist aber für mich reserviert. Da tu ich, was ich möchte, ganz ohne schlechtes Gewissen. Wissend, dass Mutti in guten Händen ist

genieße ich, wie die Prinzessin, ein bisserl Freiheit :-)

Allerdings klettere ich nicht auf Bäumen herum, sondern gehe mit den Hunden spazieren und bastle in Ruhe am Blog. Wundert euch also nicht, wenn es hier ein wenig chaotisch zugehen sollte in den nächsten Tagen :-)

Erster Freigang

Der große Tag ist gekommen – nach 3 Jahren als Wohnungskatze erlebte die Prinzessin ihren ersten Freigang. Wie erwartet, war ich mehr als nervös, weil ich nicht wusste, wie sie reagiert, wenn ihr die große, weite Welt offensteht. Nach den ersten vorsichtigen Schritten war sie aber schon voll begeistert von den neuen Möglichkeiten, die sich boten.

Knapp zwei Stunden war sie in Haus und Hof unterwegs, hat alles von Keller bis Dachboden und Mütterleins Häuschen inspiziert und den Simon zu einer wilden Verfolgungjagd animiert. Und jetzt schläft sie, nachdem sie ihre Tagesration an Luxusfutter verdrückt hat – Freigang macht eben hungrig und müde.

 

Morgenstund

Um halb sechse geht es los: Die Katz turnt auf den Möbeln herum, die Hunde verfolgen sie zu ebener Erd japsend und bockhüpfend, die Menschin sitzt im Bett und fleht um Ruhe und noch ein Stündchen Schlaf, aber nix da – auf gehts in die nächste Runde. Die Menschin steht auf und macht Kaffee. Die Viecher beruhigen sich, die Hunde werden zum Pinkeln nach draußen geschickt, die Katz geht aufs Katzenklo und holt sich anschließend ein paar Streicheleinheiten. Die Hunde kommen wieder herein, bekommen ein Morgenleckerle, begrüßen die Katz, die grad ihre Frühstücksration verdrückt und dann begeben sich alle drei zur Ruh.

ausgepowerd und müde

Die Menschin setzt sich an den Rechner, trinkt ihren Kaffee, ist putzmunter und weiß, dass die Bande jetzt mindestens zwei Stunden schläft :-)

Vorgestern

ist der Simon noch narrisch geworden, weil die Katz unerreichbar auf dem Regal sitzt und auf ihn runterschaut.

Was treibt der heute da unten?

Gestern hat er nur einmal kurz einen Blick nach oben riskiert und sich dann in aller Ruhe seinem neuen Kauknochen gewidmet.

Dass der aussieht, wie er aussieht, dafür kann ich nix :-)