Anisbögen

Wieder einmal ein Rezept aus Großmutters beziehungsweise Muttis Kochbuch. Anisbögen habe ich bisher nur einmal vor Jahrzehnten gemacht und sie sind mir damals voll daneben gegangen. Wie sich heute herausstellte, dürfte der Fehler aber alleine am Finish gelegen haben. Wie auch immer, jetzt weiß ich, wie man es anstellen muss, dass man keine Anisfladen, sondern Anisbögen erhält :-)

Anisbögen

Anisbögen wie bei Großmutter

Du brauchst:

4 Eier, nicht getrennt
150 – 200 g Zucker (nach Belieben)
120 g glattes Mehl

Anissamen zum Bestreuen

Backofen auf 200° vorheizen

Eier mit dem Zucker dick cremig aufschlagen, dann das Mehl darunter rühren. Backblech mit Backpapier auslegen oder einfetten.

Teig

Teighäufchen mit Anissamen bestreuen

Mit einem Löffel kleine Häufchen aufsetzen, dabei auf genügend Abstand achten, da die Masse beim Backen auseinander rinnt. Teig mit Anis bestreuen. Anschließen auf der mittleren Schiene etwa 5 Minuten hellgelb backen. Fertig sind sie, wenn sich der Rand der Plätzchen hellbraun zu färben beginnt. Das kann sehr rasch gehen, also ist es ratsam, das Backrohr nicht aus den Augen zu lassen.

Anisbögen

Anisbögen im Korb

Da sich die Kekse nur biegen lassen, solange sie sehr heiß sind, nehme ich das Blech nicht aus dem Ofen, sondern ziehe es nur halb heraus, löse die Fladen mit einem Messer und biege sie sofort zu Bögen, die ich dann in ein auf der Rohrtüre stehendes Körbchen stelle. Das Körbchen verwende ich, weil sich die Bögen auf dem riffeligen Körbchenboden nicht wieder „entbiegen“ können.

Nach dem Auskühlen die Anisbögen in einem gut schließenden Gefäß aufbewahren.

Gutes Gelingen und guten Appetit! Print This Post