ZARTGRAU

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Auf in die nächste Runde

Habs mir ja fast gedacht, dass ich mich zu früh gefreut habe – die nächste Hitzewelle ist im Anrollen und es gibt kein Entrinnen. Klitzekleiner Vorteil gegenüber der letzten – die Nachttemperaturen bleiben deutlich unter der 20°-Marke. Da Jammern ja nicht gegen das Wetter hilft, heißt es also Augen zu und durch, weiterhin lange frühmorgendliche Hunderunden, einkaufen um 7:30, Blumen versorgen und Rasenmähen ab 17:00 und dazwischen wurstsalaten, Eis essen und siestern.

Und sonst so? Ach ja, das Rätsel um die riesigen Erdhaufen ist gelöst. Hier entsteht ein

Stall für 5000 Legehennen

Da kommt Freude auf, aber was solls, die Eier wollen wir ja auch und die müssen schließlich von irgendwo her kommen. Schau ma mal, wie es weiter geht, denn wenn es da zu sehr stinken sollte, müssen wir uns wohl oder übel eine andere Morgenrunderoute suchen.

Tröstlich:

Für Kernölnachschub ist gesorgt.

Kürbisse werden reif

Nach wochenlangen Horrortemperaturen hatte es heute Morgen den Anschein, dass es doch etwas abkühlen könnte. Richtig schön war der Gedanke an Temperaturen unter 30° und für mich Motivation genug, zum frühmorgendlichen Hundespaziergang wieder einmal die Digi mitzunehmen.

da drinnen sind die Kübisse versteckt

Hierzulande werden die Kürbisäcker nicht mehr unkrautfrei gehalten. Ob aus Umweltschutzgründen oder weil der Arbeitsaufwand zu hoch ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Um einen Blick auf die Früchte zu erhaschen, muss man schon ganz genau hinsehen.

Da liegen sie – beinahe schon reif

Hin und wieder kann man aber auch noch Kürbisblüten finden, aus denen aber keine Früchte mehr gebildet werden.

Zauberhafte Kürbisblüte

Die Hunde und ich haben die angenehme Morgentemperatur richtig genossen, den bedeckten Himmel erwartungsvoll beobachtet, aber wie es so oft im Leben ist – es kam ganz anders. Geschätzte fünf Regentropfen haben die Wolken gespendet, dann haben sie sich aufgelöst und der Sonne Platz gemacht. 33° – wieder einmal. Trotzdem kühler als in den letzten zwei Wochen. Also weiter warten auf das erhoffte Nass und moderate Temperaturen.

Sommersalat

Seit beinahe zwei Wochen verwöhnt uns das Wetter. Soll ja auch so sein, schließlich haben wir Sommer, aber mit ein bisserl weniger Sonne wäre ich auch zufrieden. Je älter ich werde, desto weniger mag ich Temperaturen über 25 Grad, da wird dann jede Arbeit für mich zur schweißtreibenden Aktion. Am liebsten würde ich dann gar nichts mehr tun, sondern nur noch im Schatten herumsitzen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Leider spielt es das nicht, denn die Blümchen wollen gegossen, der Rasen gemäht, die Wäsche gebügelt und Mütterlein bekocht werden, denn im Gegensatz zu mir mag sie üppiges, warmes Essen, auch wenn die Temperaturen über 30 Grad ansteigen.

Heute hatte ich Glück, denn der Sinn stand ihr nach einer Klachlsuppe mit ganz viel Fleisch drinnen und davon hatte ich noch eine Portion eingefroren. Für mich habe ich eine große Schüssel Salat aus allem, was Kühlschrank und Vorratsschrank hergaben und worauf ich Gusto hatte, gemacht.

Sommersalat

In die Schüssel kamen grüner Salat, Fisolen, Käsewürfel, Tomaten, Oliven, Sardellen, Thunfisch aus der Dose, Frühlingszwieberl, hartgekochte Eier und eine Salatsoße aus Olivenöl, Rotweinessig und Dijonsenf. Dazu zwei Scheiben Toast – Herz, was willst du mehr?

Entspannt

ins lange Wochende, an dem ich ganz bestimmt nur das tue, was unbedingt sein muss – sprich Mütterlein bekochen und Blümchen gießen. Und mit den Hunden spazieren gehen, morgens so ab 5 Uhr, wenn es noch kühl ist – die plötzliche Hitze tut nämlich weder mir noch den Vierbeinern gut. Die heißen Mittagsstunden verbringt man momentan besser auf der faulen Haut liegend im Schatten.

Frühsommerbeet

Frühsommerbeet

Am vergangenen Wochenende war es gottlob nicht so heiß. Wir waren nämlich in Wien die drei Hundemädels samt die dazugehörenden Zweibeiner besuchen. Schön war es wie immer bei den Kindern und besonders stolz bin ich auf Paula und Simon. Beide haben die Reise ohne zu murren in der großen Box im Kofferraum verbracht. Auch die Rückfahrt verlief völlig entspannt und beide Hunde sind am nächsten Tag freiwillig und freudig wieder in die Box gehüpft, woraus man schließen kann, dass „Verreisen im Knast“ den beiden keinerlei Stress bereitet.

Keinen Stress gab es auch am Dienstag bei den fälligen Auffrischungsimpfungen. Mit stoischer Ruhe ließen Paula und Simon die Prozedur über sich ergehen – ich glaube, die haben überhaupt nicht mitbekommen, dass sie gestochen wurden.

Stress gab es nur heute. Für mich. Ich habe sicher ebenso gelitten, wie meine Kinder. Die Wiener Mädels kamen nämlich unters Messer. Aber es ist alles gut gegangen und nun haben alle drei ihre Kastration hinter sich. Ein wenig müde sind sie noch, aber wie ich die Bande kenne, werden die Kinderleins schon morgen alle Hände voll zu tun haben, sie halbwegs unter Kontrolle zu halten – die Mädels sind beinhart im Nehmen und haben Pfeffer – ihr wisst schon wo :-)

So, jetzt schau ich noch ein wenig in die Glotze und dann ab in die Heia, sonst komm ich morgen Früh nicht aus den Federn.

Überstanden

Endlich ist diese unerträgliche Hitzewelle überstanden! War es für die Hundis und mich schon arg heiß, hat Mütterlein wirklich gelitten. Tagelang ist sie von einem Schwindelanfall in den nächsten geschlittert, konnte nicht schlafen und kaum essen. Dazu kam, dass sie auch nicht ausreichend trinken konnte – noch ein Hitzetag und ich hätte sie ins Krankenhaus bringen müssen. Aber dann ist gestern der heiß ersehnte Regen doch gekommen und hat uns allen Erleichterung gebracht.

Dem Mütterlein geht es wieder gut, sie isst leichte Kost, trinkt auch ausreichend und hat sich heute als Fernsehnascherei einen kleinen Eisbecher mit Früchten gewünscht, den sie natürlich bekommen hat.

Aber auch die Hundis und ich haben ein Leckerle verdient:

Für Simon, Paula und mich:-)

Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Hitze in den nächsten Tagen etwas zurückhält, damit Mutti wieder stabil wird und keine Angst mehr zu haben braucht, ins Krankenhaus zu müssen.

Aufatmen

Klar und frisch ist die Luft nach dem Gewitterchen. Gedonnert hat es ordentlich, aber mehr war nicht – die Regentonne war grad mal halb voll, aber Mensch, Tier und Pflanzen fühlen sich nun wesentlich wohler als in der Hitze der letzten Woche. Gegen Abend habe ich begonnen, im Vorgarten den Sauerklee zu jäten und dabei Unmengen von Schnecken unter den Stauden entdeckt. Unmöglich, die alle durch einen kurzen Schnitt ins Jenseits zu befördern, also habe ich doch zum ungeliebten Schneckenkorn greifen müssen. Manchmal muss man halt gegen seine Überzeugung handeln, weil es nicht anders geht.

Bei den Spinnen musste ich gestern auch hart durchgreifen, weil ich der Invasion mit sanften Mitteln – sprich ins Freie befördern, abkehren, abwischen, aufsaugen – nicht Herr geworden bin. Die Viecher waren überall, in jeder Lade, im und unter dem Kleiderschrank, im Bett, im Rechner, auf den Bücherregalen und in sämtlichen Ecken. Als nach der zweiten großen Reinigungsaktion innerhalb weniger Tage die Tierchen wieder herumkrabbelten und sich in langen Fäden von der Decke abseilten, habe ich zur Sprühflasche greifen müssen. So etwas verfolgt einen normalen Menschen ja bis in den Schlaf! Heute habe ich noch keine gesehen und ich hoffe, dass es so bleibt – nicht dass ich noch eine Arachnophobie entwickle :-)