Schwalben

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Nach 14 Jahren brüten heuer erstmals wieder Schwalben bei uns in der Hütte. Momentan ziehen die  Elterntiere die zweite Brut des Jahres groß.

Vier hungrige Schnäbel sind zu versorgen – entsprechend groß ist die Flugfrequenz. Und da die beiden Alten wirklich fleißig sind und die Kleinen den ganzen Tag über gut versorgen, ist auch der Output entsprechend. Ist ja logisch, denn was man vorne hinein stopft, muss hinten wieder heraus :-)

Eigentlich wäre diese Tatsache keiner Erwähnung wert. Eigentlich – aber das Schwalbennest befindet sich exakt über dem Standplatz meines Franzosen. Mit der ersten Brut haben mich die Vögelein ja überrascht und mich – besser gesagt, den Franzosen – voll erwischt. Wie das Auto aussah, könnt ihr euch bestimmt vorstellen.  Eine Abdeckplane schützt nun das Vehikel vor den schwälbischen Angriffen von oben, aber auch Abdeckplanen müssen gereinigt werden. Was wiederum bedeutet, dass man hin und wieder für ein bisserl Glück ganz schön tief in die Schei…. greifen muss :-)

Die Fotoqualität ist schrecklich, ging aber nicht anders :-(

Käse-Speck-Waffeln

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Ja, er kann auch herzhaft, mein dicker Brummer! Sehr gut sogar. Nach DEM Frühstück heute Morgen, brauche ich kein Mittagessen mehr, so pappsatt wie ich bin.

Du brauchst für 4 – 6 Personen:

130 g zerlassene Butter
3 große Eier,
400 g Griechischen Joghurt
100 ml Milch
300 g glattes Mehl
1 Packerl Weinsteinbackpulver
Salz, Pfeffer
(das ist mein Grundrezept für pikante Waffeln)

200 g geriebenen Käse
150 g Speck kleinwürfelig geschnitten

Die zerlassene Butter mit den Eiern kurz schaumig rühren, Mehl mit Backpulver und den Gewürzen vermengen und zusammen mit dem Joghurt und der Milch unter die Eimasse rühren. Speck und Käse unterziehen, den Waffelteig eine halbe Stunde quellen lassen.

Waffeleisen vorheizen, bei Bedarf etwas fetten und die Waffeln knusprig braun backen. Dazu gibt es als Dip Sauerrahm mit frischen Kräutern und Gemüse.

Das Rezept kann man natürlich unbegrenzt abwandeln, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Frühstück, Mittagessen, Abendessen oder Fernsehsnack - wie es beliebt
Frühstück, Mittagessen, Abendessen oder Fernseh-Snack – wie es beliebt :-)

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Seelentrösterchen

Dicke Waffeln, Eiscreme, marinierte Beeren

Kennt ihr doch, diesen Zustand, wenn fast nichts mehr so rund läuft, wie ihr es gerne hättet – oder? Manchmal hilft eine Knuddelrunde mit den Hundis, manchmal ein kleines Stück Schokolade, ein Stück Kuchen oder ein Schüsserl Eiscreme. Und manchmal hilft auch das nicht. Dann muss etwas Handfesteres her, eine  Kalorienbombe, die so richtig einschlägt und das Hüftgold mächtig wachsen lässt.

Im Augenblick des Genusses verschwendet man da natürlich keinen Gedanken an zwackende Reißverschlüsse, an Hosen, die man nur auf dem Bett liegend und nach Luft japsend zu kriegt, da zählt nur der Trost für das geschundene Seelchen.

Die Reue kommt erst hinterher, wenn die Waage rot statt grün leuchtet – und der Hausverstand still verzweifelt den Kopf schüttelt ob der Unvernunft, eine Stange Geld für ein amerikanisches Waffeleisen ausgegeben zu haben. Aber was solls, frau gönnt sich eh sonst nix :-)

Der totale Wahnsinn, aber sooooo gut!

Die kleinen Dinge

Schokopudding mit Schlagobers und Alibifrüchten

Letztendlich sind sie das Salz in der Suppe – die kleinen Dinge des Lebens. Sei es nun eine Blume, ziehende Wolken am blauen Himmel, ein schattiges Plätzchen im Sommer, ein Stündchen zur freien Verfügung oder eine kleine süße Sünde.

Nachdem Mutti ja ans Bett gefesselt ist und ich aus Zeitmangel auch relativ wenig für meine körperliche Ertüchtigung tun kann, sind Kuchen und Desserts so gut wie vom Speiseplan gestrichen. Ausgenommen ist da der Sonntag – da gibt es Nachtisch. Da ja frisches Obst- mit Ausnahme von Heidelbeeren, die sie in Kleinstmengen verträgt, Joghurt und Eis für Mutti verboten sind, bleibt nicht viel außer Kompott, Triet oder Pudding. In Miniportionen versteht sich und aufgemascherlt, damit es nach mehr aussieht :-)

Frühstück bei mir

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Erkenntnis der letzten Wochen: Zwischen dem, was man möchte und dem, was möglich ist, liegen Welten. Aber was solls, life is life, machen wir halt das, was möglich ist.

Möglich war, dass ich es geschafft habe, mein Auto zum Reifenwechsel zu bringen und ich jetzt endlich mit Sommerpatschen unterwegs bin. Außerdem habe ich mir eine fachmännische Autoreinigung gegönnt und ein paar kleine Steinschlag-Lackschäden auf der Motorhaube ausbessern lassen – der Franzose sieht aus wie neu, sowohl innen als auch außen. Ist doch schon was :-)

Außerdem habe ich eine neue Quelle für erstklassiges Hunderohfutter in FF gefunden – die Wauzis sind zufrieden und ich auch. Die zwei schauen übrigens auch aus wie neu – frisch gebadet, geföhnt und gebürstet strahlen sie mit dem Franzosen um die Wette. Merkt ihr was? Langsam kriege ich es doch hin, etwas Zeit für mich und meine Belange abzuzwacken.

Ganz toll war dann der letzte Donnerstag. Da hatte ich Gäste zu einem frühen Frühstück. Zweieinhalb Menschen und einen Vierbeiner, die auf dem Weg gen Süden Zwischenstopp hier eingelegt haben. Es handelte sich dabei um Rosi Möpschen, Thomas, Tanja und die kleine Hanna, die Anfang August das Licht der Welt erblicken wird. Jo – ich werde in ein paar Wochen Oma *freu*

Alle satt geworden :-)
Alle satt geworden :-)