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Sommersalat

Seit beinahe zwei Wochen verwöhnt uns das Wetter. Soll ja auch so sein, schließlich haben wir Sommer, aber mit ein bisserl weniger Sonne wäre ich auch zufrieden. Je älter ich werde, desto weniger mag ich Temperaturen über 25 Grad, da wird dann jede Arbeit für mich zur schweißtreibenden Aktion. Am liebsten würde ich dann gar nichts mehr tun, sondern nur noch im Schatten herumsitzen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Leider spielt es das nicht, denn die Blümchen wollen gegossen, der Rasen gemäht, die Wäsche gebügelt und Mütterlein bekocht werden, denn im Gegensatz zu mir mag sie üppiges, warmes Essen, auch wenn die Temperaturen über 30 Grad ansteigen.

Heute hatte ich Glück, denn der Sinn stand ihr nach einer Klachlsuppe mit ganz viel Fleisch drinnen und davon hatte ich noch eine Portion eingefroren. Für mich habe ich eine große Schüssel Salat aus allem, was Kühlschrank und Vorratsschrank hergaben und worauf ich Gusto hatte, gemacht.

Sommersalat

In die Schüssel kamen grüner Salat, Fisolen, Käsewürfel, Tomaten, Oliven, Sardellen, Thunfisch aus der Dose, Frühlingszwieberl, hartgekochte Eier und eine Salatsoße aus Olivenöl, Rotweinessig und Dijonsenf. Dazu zwei Scheiben Toast – Herz, was willst du mehr?

Wäre doch gelacht

Jahrelang ist bei uns schon nimmer gegrillt worden. Auf dem Dachboden steht zwar ein kleiner, in die Jahre gekommener Grill herum, benutzt wurde der in den letzten 15 Jahren aber sehr selten. Das liegt vielleicht daran, dass bei uns immer die Männer gegrillt haben und weder meine Mutter noch ich Ambitionen in diese Richtung entwickelt haben. Was ja schade ist, denn wo steht denn geschrieben, dass Frauen am Grill nix taugen? Also habe ich Mütterlein gefragt, ob wir wirklich darauf warten wollen, dass ein Mann vorbei kommt, der uns ein paar Ripperl grillt oder ob wir uns der Sache selber annehmen wollen. Ok, Mutti wäre fürs Warten gewesen, aber ich habe sie überstimmt und bin zur Tat geschritten.

Und das ist er nun – der für Frauen *g*

Isser nicht schööön?

Eine Bedienungsanleitung dazu gibt es zwar, aber ich lass mich lieber von meinen Kindern in die hohe Kunst des perfekten Grillens einführen. Am Sonntag gehts los und dann werde ich ganz viel üben müssen – das dauert bestimmt den ganzen Sommer über und fällt wohl auch unter die Rubrik „Lebenslanges Lernen“, damit man geistig rege bleibt im Alter. Oder so :-)

Vorübergehend sonnig

Tut richtig gut, wenn am Morgen die Sonne durch die Vorhänge blinzelt. Seit Ostern regnet es bei uns – einmal mehr, einmal weniger – manchmal ist es auch trocken von oben, aber Sonne gab es relativ wenig.  Daran soll sich auch in der nächsten Woche nicht viel ändern. Einerseits ist das ja gut, weil wir den Regen dringend brauchen, andererseits hemmt das Wetter meinen außerhäuslichen Datendrang. Eine lange Liste habe ich schon vorbereitet, mit Orten, die ich in nächster Zeit einmal heimsuchen will. Allesamt in der näheren Umgebung, die ich zu meiner Schande nicht kenne oder seit Jahrzehnten nicht besucht habe.

Aber ich habe begonnen, den kleinen Sitzplatz, den ich mir schon wünsche, seit ich hierher gezogen bin, einzurichten. Morgensonne zum gemütlichen Frühstück, Schatten ab 11 Uhr und somit kühl am Nachmittag zum Lesen oder Tagträumen.

Mein zukünftiges Sommer-Lieblingsplatzerl

Ich bin ja so gar nicht der Liegestuhl- oder Sonnenliegentyp. Ich sitze lieber auf einer bequemen Bank an einem Tisch, auf dem alles Platz findet, was ich so um mich herum brauche.

In den nächsten Tagen werde ich Blümchen pflanzen und das Ganze noch mit Sitzpölstern und Schnickschnack aufhübschen und dann kann er kommen, der Sommer. Der Rest der Familie darf gerne weiterhin mitten im Hof in der Sommerhitze braten. Oder sich zu mir in den Schatten setzen. Ich bin ja nicht so *g*